Das Trek Checkpoint Gravelbike – Her mit dem Schotter!

Okay, okay: Trek hat sich Zeit gelassen mit der Präsentation seines ersten reinrassigen Gravelbikes. Wer sich als Gravel-Fan erster Stunde in den letzten Jahren auf eines der Bikes aus Wisconscin schwingen wollte, sah sich einer Flut möglicher Weggefährten gegenüber –  vom Endurancebike Domane über Crockett und Crossrip, ja sogar bis hin zum altgedienten 520er: Irgendwie alles ganz okay, aber auch nie so ganz das Wahre. Schluss damit: Das Trek Checkpoint ist da und soll die auch hierzulande stetig wachsende Schotter-Szene aufmischen. Aber was kann das Schätzchen und warum solltest Du Dir eines zulegen?

Trek Checkpoint

Ist es nicht schön??? Als Gravelbike konzipiert, macht das Checkpoint auch in urbaner Kulisse eine äußerst gute Figur. Das Tolle: Mit dem Chekpoint lässt Du jedes Ebike stehen und kannst locker im Verkehr mitschwimmen. Damit eignet sich das Bike auch hervorragend für den Weg zum Arbeitsplatz. Oder zum Picknick. Oder wohin Du willst…

Eines vorweg: So ein Gravel Bike ist eine super Sache! Warum? Darum: Vor einigen Jahren kam eine kleine Gruppe von Rennradfahrern aus dem mittleren Westen der USA auf die lustige Idee, ihre Rennen auf die landschaftlich reizvolleren und dort weit verbreiteten Schotterstraßen (Gravelroads) zu verlegen. Dies verlangte jedoch nicht nur nach enormer Leidensfähigkeit der Pedaleure, sondern brachte auch so manchen leichtgewichtigen Rennhobel schnell ans Limit. Jeder, der sich infolge leichter Orientierungsdefizite schon einmal mit 23er Reifen auf einem Feldweg wiederfand, weiß warum!

Gravelbiken erinnert ein bisschen an Mountainbiking in den neunziger Jahren. Man fuhr einfach mit dem Rad raus in die Natur und ließ sich überraschen. Diese ursprüngliche Freude am Biken und Entdecken macht Gravelbiken so be-sonders. Probier es doch mal aus!… Foto: Trek Bikes/USA

Also mussten neue Race-Bikes her, die trotz Racelenker eine entspanntere Geometrie als Crosser oder Rennräder bieten sollten.  Angesichts der schmoddrigen Pisten sollten auch noch breite Reifen und Scheibenbremsen dran, et voilá: das Gravelbike war geboren! Und mit Ihm eine Bikegattung, die dem geneigeten Piloten mit jeder Tour ein Grinsen ins Gesicht zaubert, das bis in die späten Abendstunden anhält. Denn mit einem Gravel-Bike bist Du fast so schnell in der Natur wie mit einem reinrassigen Racer. Wenn nun aber ein schöner, lichtdurchfluteter Waldweg von der Straße abzweigt, oder die leuchtende Sommerwiese am Firmament nur über einen verschwurbelten Feldweg zu erreichen ist, brauchst Du nicht mehr stumpf daran vorbeizuorgeln. Nö, Du biegst einfach ab und schon beginnt das Abenteuer. Da Du viel schneller unterwegs bist als auf einem Trekkingbike, schaffst Du am Nachmittag locker Deine 50 bis 80 Kilometer und kannst Dein Umland völlig neu entdecken. Toll, nicht? Und genau dafür ist das Checkpoint gemacht.

Gravelbike

Wenn’s sein muss, mutiert das Trek zum Packesel: Durch zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten kannst Du Dein Checkpoint zu einem echten Freund für alle Fälle aufrüsten: Dann steht weder der großen Reise noch ausgiebigen Wintertouren etwas im Weg… Foto:Trek Bikes/USA

Damit Dir dabei nicht die Puste ausgeht, hat das Trek Checkpoint jede Menge Features an Bord, die Dir unterwegs das Leben leichter machen. Drei Flaschenhalter? Yes, Sir! Gepäckträger- Lowrider- und Schutzblechösen? Jawohl, Sir! Das Checkpoint empfiehlt sich damit als „One for All“ Bike für all Diejenigen, die in kurzer Zeit möglichst viel Landschaft jenseits der immer gleichen Pfade „inhalieren“ wollen und keine Lust darauf haben, sich von einem der hochgezüchteten Spezialisten auf dem Rennrad- und Mountainbikemarkt vorschreiben zu lassen, wohin die Reise heute geht.

Mitgedacht: Das horizontal verschiebbare Ausfallende am Trek Checkpoint emöglicht Dir, den Radstand und damit auch das Fahrverhalten nach individuellen Vorlieben einzustellen und das Bike sogar als Singlespeeder zu bewegen. Die Form der rechten Kettenstrebe ist der großen Reifenfreiheit trotz des kurzen Hinterbaus geschuldet. Der Lohn der Mühe: Das Chekpoint verpackt Schlappen bis zu 45mm Breite.  Das zur Steigerung des Sitzkomforts entwickelte Iso-Speed Gelenk bleibt leider den Carbon-Modellen vorbehalten.

Trek bietet das Checkpoint übrigens in verschiedenen Versionen an. Doch egal ob Du Dich für ein luxuriöses Chekpoint SL 6 oder SL 5 mit Carbonrahmen und Iso Speed Gelenk oder ein günstigeres Checkpoint ALR Modell mit Shimano 105er – oder Tiagra Komponenten entscheidest: Du triffst auf jeden Fall eine gute Wahl, denn Spaß machen sie alle! Verdammt viel Spaß…

Halten wir fest:

Du sucht einen Kumpel zum Pferdestehlen? Hier ist er! Das Trek Checkpoint begleitet Dich überall hin, ist für jeden Quatsch zu haben, zickt nicht rum, wenn es anstrengend wird und bringt Dich auch dann noch heile nach Hause, wenn Du Dich mal wieder absolut verfranzt hast. Insofern lautet die eigentliche Frage nicht, warum Du Dir eines zulegen solltest, sondern eher: Warum nicht???

Von Erik Neugebauer

 

Kleiner Fehler-große Wirkung: Was Du über die Reichweite von Ebikes wissen musst!

„Mein Kumpel schafft lässig hundert Kilometer mit dem gleichen Akku und bei mir ist nach fünfzig  Kilometern Schluss – da ist doch was kaputt!“ So ähnlich läuft das jeden Tag bei uns in der Werkstattannahme ab. Okay: Ebikes sind cool, aber gerade bei Ebike – Einsteigern folgt nach der ersten Euphorie über das neuerworbene Schätzchen  nicht selten Ernüchterung angesichts der Reichweite, plötzlich absterbender Motoren oder vorzeitig durchgenudelter Antriebe. „Das kann doch nicht sein!…“ tönt es dann häufig.  Aber, lieber Ebike Neuling, es kann! Und in der Regel liegt es nicht am Bike sondern am Fahrer, denn ebiken will gelernt sein. Also aufgepasst!

Als Moutainbiker weiß Jan: Auch ein Ebike will sorgsam behandelt werden. Gerade Neueinsteiger überfordern aber häufig ihren Untersatz, weil sie nie gelernt haben, schonend und effizient zu radeln.

Beginnen wir mit der Mutter aller Probleme: Gerade Ebike-Novizen bereitet nicht selten die geringe Reichweite des Akkus Kopfzerbrechen. Ein grundlegendes Problem dabei ist, dass nur wenige Ebiker vormals Radsportler waren, und dementsprechend nie gelernt haben, energieeffizient zu fahren. Kein Mountainbiker oder Rennradler käme freiwillig auf die Idee, sich mit einer Trittfrequenz von dreißig Umdrehungen pro Minute eine zwölfprozentige Steigung hochzuquälen. Dort wo bei jeder halbwegs erfahrene Radfahrer ein paar Gänge runterschalten würde, damit die Oberschenkel nicht mittelfristig kollabieren, machen es sich viele Ebiker bequem und hauen einfach den Turbo rein. Damit tun sie sich aber keinen Gefallen, denn der Motor verbraucht dann extrem viel Energie. Merke: Auch Elektromotoren tun sich  schwer, wenn sie viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen abliefern müssen.

Laurent weiß, wie es geht! Immer fleißig schalten und kurbeln. Dann fühlt sich auch Dein Ebike wohl und belohnt Dich mit großer Reichweite und geringem Verschleiß.

Manche Biker provozieren so in schöner Regelmäßigkeit den Überlastungsschutz des Motors, so das dann kurzfristig erstmal gar nichts mehr geht. Yamaha-Bikes belohnen sowas übrigens mit einem hübschen Fehlercode, der in der Werkstatt ausgelesen und gelöscht werden muss. Die erste Grundregel lautet also: Schalte fleißig um mit einer Trittfrequenz von 70-90 Umdrehungen pro Minute um Energie zu sparen und keine Kraft zu verschwenden. 

Damit schonst Du natürlich nicht nur Deine Energieressourcen sondern auch den Antriebstrang. Klar: Ein größeres Ritzel verschleißt langsamer als ein kleines, da die Kraft besser verteilt wird. Und je mehr Ritzel beansprucht werden, umso länger hält die Kassette. Das ist eigentlich selbsterklärend. Gerade bei Ebikern sieht man aber häufig das Gegenteil, nämlich eine in weiten Teilen neuwertige Kassette, die vorzeitig getauscht werden muss, weil der Biker nur in den oberen Gängen unterwegs ist und die beiden kleinsten Ritzel komplett durchgelutscht hat. 

Vielen Ebikern ist der regelmäßige Reichweitenvergleich ein steter Quell der Freude. Dumm nur, wenn der Kumpel mit seinem kleinen 400er Akku immer weiter kommt als Du. Aber keine Panik: Das ist nur Physik….

Jetzt rührst Du schon fleißig im Getriebe und Dein Kumpel kommt trotzdem immer noch weiter als Du? Kein Problem- beachte einfach Regel Nummer Zwei: Dein Ebike ist kein Auto- also mach Dich locker und hör´auf, zu vergleichen! Vielleicht ist Dein Kumpel einfach etwas kleiner, leichter, geschickter oder flowiger unterwegs als Du und all diese kleinen Unterschiede fallen natürlich beim Ebike viel stärker ins Gewicht als beim Auto. Nehmen wir zum Beipiel das Gewicht: Beim einem 1800 kg schweren Auto beträgt der Gewichtsanteil eines 75kg schweren Fahrers an der gesamten Fuhre gerade mal vier Prozent. Bei einem Ebike macht derselbe Fahrer hingegen 75% des Gesamtgewichtes aus. Zehn Kilogramm mehr oder weniger auf den Rippen schlagen bei dieser Relation natürlich deutlich stärker ins Kontor. Darüber hinaus ist beim Auto die Fahrersilouette vollkommen egal, beim Biken hingegen können schon moderate Unterschiede bei Größe und Kleidung den Luftwiderstand – und damit auch den Stromverbrauch- stark beeinflussen.

Lukas und Jan fahren beide effizient. Doch schon vergleichsweise geringe Gewichts- und Größenunterschiede können die jeweilige Reichweite maßgeblich beinflussen. Deshalb gilt: Locker bleiben, Spaß haben und nebenbei ein bisschen Sport machen! Denn der hauptentscheidende Faktor für die Reichweite ist die Kondition des Piloten!

Kommen wir zu Regel Nummer Drei: Streng´Dich an und mach Sport! Im Ernst: Ebikes sind eine tolle Sache, aber es sind immer noch Sportgeräte und keine Mofas. Natürlich kannst Du Dir auch ans Ebike einen Handwagen basteln, um Deine Oettinger-Kiste stilecht zum Schrebergarten zu chauffieren, das war´s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Mofa fahren ist wie Chips im Jogginganzug auf dem Sofa in Dich reinzustopfen, Fahrradfahren ist richtig betrieben ein hervorragendes und vor allem cooles Herzkreislauf- und Ganzkörpertraining. Also hock`nicht faul auf Deinem Ebike, wie die Jungs, die den Motor die ganze Arbeit machen lassen und hinterher darüber jammern, das der Akku wieder so schnell aufgegeben hat. Betrachte lieber jede Fahrt als Trainingsintervall, denn kein Drehmoment- und Reichweitengepose ersetzt den Endorphinschub und das Gefühl das sich einstellt, wenn Du schrittweise immer fitter wirst und schließlich die Steigung, die Du vor einigen Wochen noch mit Hängen und Würgen hochgekeucht bist, locker aus eigener Kraft im Wiegetritt hochfliegst. DAS ist Radfahren!!!

Von Erik Neugebauer

 

 

 

 

 

Rotwild 2018 – Evolution auf ganzer Linie

Die Zeichen stehen auf Attacke: Mit dem 2015 vorgestellten Brose Antriebssystem war Rotwild Vorreiter bei der Systemintegration von Ebike-Antrieben. Doch mittlerweile hat die Konkurrenz, allen voran Bosch und Shimano, kräftig aufgeholt. Zeit für die Hessen, einen Schritt weiterzugehen und das technische Niveau erneut kräftig anzuheben. Denn Rotwild ist alles- nur nicht mittelmäßig. Lassen wir uns überraschen…

Auch wenn die Bikes der Dieburger schon immer schick waren, spendierten sie der 2018er Kollektion ein neues Artwork und diverse Innovationen, die den Fahrspaß der solventen Kundschaft deutlich steigern dürfte. Was bleibt, ist der technische Look und die Detailverliebtheit, mit der die Jungs zu Werke gehen. Was für ein Steuerrohr…

Ganz klar: Die Entwicklung des Pedelec-Sektors schreitet mit Riesenschritten voran. Eine eigene Ebike Linie gehört mittlerweile ins Portfolio jedes namhaften Herstellers, schon allein um der Verschiebung der Marktanteile Rechnung zu tragen. Machen wir uns nichts vor: Das E-Bike wird immer populärer und über kurz oder lang werden gerade im hochpreisigen Segment immer mehr klassische City- Trekking- und Mountainbikes zugunsten Ihrer elektrischen Pendants aus den Verkaufsräumen verschwinden. Gerade kleinere Premium-Hersteller wie Rotwild stehen hier unter Druck: Einerseits erwartet die Kundschaft Spitzentechnologie und progressive, wenn nicht gar avantgardistische Detaillösungen. Andererseits besteht bei technologischen Lösungen jenseits des Mainstreams immer das Risiko, von der Konkurrenz links und rechts überholt zu werden.

Ein echtes Kraftpaket, das RX+ Trail Ultra. Das „X „steht übrigens für All Mountain, wohingegen die Race- Modelle am „R“ und die Endurobikes am… na, ratet mal!.. zu erkennen sind.

Es war also höchste Eisenbahn, die Karten neu zu mischen. Und was soll man sagen? Die Dieburger haben in der neuen Saison ein hervorragendes Blatt in der Hand. Da wären zum Beispiel die neuen Drive-T und Drive-S Motoren, die das Spitzendrehmoment von 90 NM nun über ein deutlich breiteres Drehzahlband zur Verfügung stellen. Eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung und besseres Temperaturmanagement sollen ebenfalls realisiert worden sein. Auch in Sachen Connectivity ist Rotwild mit dem neuen Marquardt – Display voll dabei:

Schöne neue Welt: Das Marquart-Remote Display verfügt über eine USB-Schnittstelle und kann bei installierter App via Bluetooth LE mit dem Smartphone  kommunizieren.  Einziger Kritikpunkt: Die Ergonomie der Tasten ist aus unserer Sicht noch verbesserungswürdig.

Neuer Akku von Rotwild:

Größter und augenfälligster Trumpf gegenüber der Konkurrenz dürfte aber der in den Ultra- und Pro- Versionen verbaute 660 WH-Akku sein, der nun auch leicht auszubauen ist. Damit dürfte einer der Hauptkritikpunkte der Kundschaft vom Tisch sein. Schließlich kann sich nicht Jeder sein Bike zum Laden und Überwintern ins warme Kämmerlein stellen, Nur die günstige Ausstattungslinie „Core“ wird weiterhin ausschließlich mit dem fest verbauten 518 WH-Akku erhältlich sein.

Soviel Power will verpackt sein! Das wuchtige Unterrohr lässt die enorme Kapazität des Akkus auf den ersten Blick erahnen. Unterhalb der Beschriftung ist der Sicherungsbolzen zu erkennen, der sich rasch mit einem Inbusschlüssel lösen lässt. Die Batterie läßt sich anschließend einfach entnehmen.

Um festzustellen, wie sich die neuen Bikes fahren, haben wir uns gleich das R.X Trail Ultra 27.5 geschnappt und eine Runde um den Block gedreht. Eines fiel dabei sofort auf: Der Antrieb läuft sehr, sehr smoth und liefert selbst in der stärksten Unterstützungsstufe ein recht authentisches Fahrgefühl. Die homogene Leistungsentfaltung macht die Tatsache, auf einem E-MTB zu sitzen, fast vergessen – sieht man einmal davon ab, dass Anstiege nun doch arg leicht zu bewältigen sind. Der Motor schiebt zwar sanft, aber mit Nachdruck an und liefert die Kraft so kontrolliert an das Pedal, dass das Pedalieren zum Quell steter Freude wird. Keine Frage: Dieser Nobelhobel macht wirklich Spaß! Gut gemacht, Jungs!…

Rotwild-E-MTB 2018

Fassen wir zusammen:

Die 2018er Rotwild – Ebikes sind definitiv heiße Eisen. Die hessische Edelmanufaktur belegt eindrucksvoll,  dass auch kleinere Hersteller eine Vorreiterrolle im Ebike-Segment übernehmen können. Rotwild setzt seit jeder auf extraordinäres Design und eigenständige technische Lösungen mit hohem qualitativen Anspruch. Und genau diese Philosophie schlägt sich offensichtlich auch in der neuen Modellpalette nieder.  Getreu dem firmeneigenen Motto: „Nur wer zielstrebig und mutig ist, wird auch erfolgreich sein… “ In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Von Tim Whitmore und Erik Neugebauer

Fahrradstasse

Fahrrad Verkehrsschilder – Sicher durch den Straßenverkehr

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren Einiges getan, um mehr Radler auf die Straßen zu bringen. Nicht nur, das viele Einbahnstraßen mit dem Fahrrad im häufiger auch  in Gegenrichtung passiert werden dürfen, auch Fahrradstraßen und Radschnellwege für Pendler sind im Kommen. Die Konseqenz: In vielen Innenstädten bist Du mit dem Rad mittlerweile genauso schnell am Ziel wie mit dem Auto- nicht selten sogar deutlich zügiger, weil Du Dir die lästige Parkplatzsuche sparen kannst. Damit Du dabei sicher ankommst, haben wir hier nochmal die wichtigsten Verkehrschilder zusammengestellt.

Fahrrad Zusatzschild

Frahrrad Frei SchildDieses Fahrrad Zusatzschild bedeutet, dass Radfahrer als Ausnahme trotzdem die Straße befahren dürfen. Zusatzschilder können bei fast allen Verkehrschildern zusätzlich angebracht sein.

Dieses  Zusatzschild bedeutet, dass Fahrradfahrer in einer Einbahnstraße entgegen den Verkehr fahren dürfen. Diese Zusatzschilder befinden sich oftmals mehrfach auf einer Strasse.

Fahrradstraße

fahrradstrasseNeu im Straßenverkehr sind die Fahrradstraßen, hier dürfen Radfahrer die gesamte Fahrbahn nutzen. Wenn dieses Schild durchgestrichen ist, bedeutet es das Ende der Fahrradstraße.

Als Fahrradstraße wird eine Straße bezeichnet, die vorrangig für den Radverkehr vorgesehen ist. Dies wurde 1997 durch die Fahrrad-Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt.

Fahrrad / Fusgänger Sonderwege

Fahrrad / Fusgänger SonderwegeHier dürfen sowohl Fußgänger als auch Radfahrer den gleichen Weg nutzen. Damit es hier nicht zu blöden Unfällen kommt ist natürlich Vorsicht geboten!

Gerade auf Wegen mit Fußgängern ist es wichtig, dass an eurem Fahrrad Lampe, Bremsen und Klingel funktionieren.

Ein andere  Varinate des blaues, runden Schildes mit den Symbolen  Radfahrer und Fußgänger, durch eine Senkrechte getrennt, weist die Verkehrsteilnehmer, welche Wegesseite von wen genutzt werden muss!

Verbot für Radfahrer

Das Verbotschild für Radfahrer wird oft in verkehrsberuhigten von Fußgängern genutzten Bereichen und auf Gehwegen eingesetzt. Die Radfahrverbote sollen zur Verringerung von Unfallgefahren dienen.

Ein Radfahrverbot kann aber auch ausgewiesen werden, wenn der Weg mit einem Fahrrad.

Diese Verkehrsschilder sollten Sie als Radfahrer kennen, wir hoffen die kleine Aufrischung hat geholfen.

Die HAIBIKE Neuheiten für 2018 – ein kleiner Einblick

HAIBIKE präsentiert pünktlich zur Eurobike seine Ebike Neuheiten 2018. Wir sagen Euch, was sich zum neuen Modelljahr getan hat und warum der Ebike-Pionier auch 2018 wieder Maßstäbe setzen wird.

Seit Beginn der Ebike – Ära ist Haibike in den Bereichen Entwicklung und Design ganz vorne mit dabei und nicht umsonst seit einigen Jahren Marktführer im Segment sportiver Ebikes.  Auch 2018 feuern die Bayern wieder aus allen Rohren. Nehmen wir zum Beispiel die E-Mountainbikes der XDURO und SDURO Reihe, die jetzt je nach Einsatzzweck völlig unabhängig vom jeweiligen Antriebsystem auf  den Namen X- oder S- Duro hören können. Doch dazu kommen wir noch….

E-MTB mit integriertem Akku im Unterrohr

Ein weiteres Highlight bei den Top E-MTB Neuheiten ist der geschickt im Unterrohr versteckte Akku. Die Haibike E-Mountainbike Modelle mit dem neu entwickelten Bosch PowerTube-Akku sind nicht nur optisch superlecker, sondern bieten die Möglichkeit, Schloss, Trinkflaschenhalter oder – je nach Modell- sogar einen zweiten Akku zu montieren.

Haibike Akku 2018

Spätestens mit dem Dual-Battery-System steht dann auch richtig langen und anspruchsvollen Touren nichts mehr im Weg!

Neue Namensgebung bei Haibike

Haibike hat für 2018 eine neue Namensgebung eingeführt. Bislang klassifizierten die Modellreihen SDURO und XDURO die unterschiedlichen Antriebssysteme von Yahama und Bosch. In Zukunft steht der Name XDURO für Bikes mit modernen, sportlichen Rahmengeometrien wobei SDURO- Modelle eher klassisch und komfortabel geschnitten sind. Der Antrieb selbst ist für die Namensgebung nicht mehr relevant- da sind wir doch mal gespannt…!

Guck mal- hier sind weitere Haibike 2018 Ebike Modelle:

Haibike 2018 Haibike E-MTB 2018

Haibike SDURO 2018 Haibike Ebike Neuheiten 2018

Wenn Ihr neugierig geworden seid, schaut doch mal rein. Alle E-MTB`s von Haibike für 2018 sind ab sofort im Onlineshop zu finden. Und wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch einfach!

Euer Fun Corner Team.

Bosch Nyon Display Umrüstung – eine Anleitung

Du möchtest an Deinem E-Bike ein Bosch Nyon Display nachrüsten? Mach das – die Montage ist kein Hexenwerk. Du mußt nicht mal die Motorkabel tauschen. Es muß lediglich ein neuer Contoller an die Displayhalterung montiert werden. Und das geht mit unserer Mini- Anleitung ruckzuck…

Bosch Nyon Display Umrüstung

Das Bosch Nyon 8GB Nachrüst-Kit kann ne ganze Menge- das Schätzchen ist Navigationgerät, Fitness- und Fahrradcomputer in Personalunion- da lohnt das Upgrade allemal!

Fangen wir einfach mal an. Zunächst brauchst du einen 3 mm Innensechskantschlüssel, um den Remoteschalter zu lösen. Die vier Befestigungsschrauben auf der Unterseite der Displayhalterung löst du ebenfalls mit einem 3 mm Innensechskant.

Bosch Nyon Remote Umbau Anleitung

Auf der Rückseite der Displayhalterung findest Du den Anschluß für das Remotekabel. Dieser ist mit vier kleinen Kreuzschlitzschrauben gesichert. Nachdem Du diese gelöst hast, brauchst Du nur noch den Nyon Remoteschalter anzuschließen.

Bosch Nyon Display Anleitung

Und nun gibt´s eine Freifahrt rückwärts: Jetzt musst Du nur noch den Nyon Remotehebel montieren und das Kabel am Remoteanschluss befestigen. Anschließend befestigst Du die Displayhalterung (die Schrauben dabei bitte nicht zu fest anziehen) und fertig ist die Laube.

Viel Spaß mit Deinem neuen Bosch All-in-One-Bordcomputer Nyon …

Bosch All-in-One-Bordcomputer Nyon

Beachte bitte: Um die Umrüstung ohne Komplikationen machen zu können, muss die Software des eBike sowie die des Bosch Nyon auf dem aktuellen Stand sein. Das Nyon Software Update kannst Du einfach Zuhause am Rechner durchführen.

Mountainbikes für Frauen: Die 2017er CUBE Lady-Bike Serie WLS

Cube hat für 2017 wieder ordentlich nachgelegt: Die WLS Linie sieht nicht nur schick aus, sondern kann auch richtig was. Wir stellen Euch CUBE´s Women-Serie WLS für die Saison 2017 vor. Vom Frauen Einsteiger-Hardtail Access WLS Disc bis hin zum Top Fully Cube Sting WLS.

Cube Frauen Mountainbikes 2017

CUBE Access WLS 2017

Wer als Mountainbike-Hersteller etwas auf sich hält, denkt natürlich nicht nur an die Herren der Schöpfung. Da macht auch Cube keine Ausnahme – immerhin zählen die Fichtelgebirgler zu den erfolgreichsten deutschen Fahrrad-Herstellern. MTB-Hardtails für Damen heißen bei Cube seit jeher Access, und sind in vielen Ausstattungsvarianten vom günstigen Einsteigermodell bis hin zum furiosen Access WLS GTC erhältlich.

CUBE Access WLS 2017

Mit der Access WLS (Women Line Series)  präsentieren sich die Cubies als echte Womanizer: Die Waldersdorfer bieten richtig was fürs Auge und schicken die Access WLS Bikes in den Ausstattungsstufen Disc, Exc, Pro und SL in jeweils zwei Farben an den Start. Aber wir wissen ja: Wichtig sind vor allem die inneren Werte – und da haben die bayrischen Ladybikes viel zu bieten: Das kurze und tief gezogene Oberrohr bietet nicht nur mehr Überstandshöhe sondern sorgt auch durch die daraus resultierende entspannte Sitzposition für Sicherheit und Komfort auf dem Trail. Wie von Cube gewohnt, bieten die WLS – Bikes einen tollen Kompromiss aus Agilität und Spritzigkeit einerseits und einem dennoch gutmütigen Handling, das auch weniger geübten Bikerinnen viel Spaß und Sicherheit vermittelt.  Bewährt hat sich das Size Split – die Bikes gibt es in 17″ und 19″ als 29er und in 13.5″ und 16″ als 27.5-Zöller.

Auch das Preis-Leistungsverhältnis ist wie gewohnt formidabel: Bereits das Access WLS Disc für schlanke 469,- Euro bietet innenverlegte Züge und eine ins hintere Rahmendreieck integrierte IS-Disc-Aufnahme. Das schaffen manch andere Hersteller nicht mal bei deutlich teureren Bikes. Dazu passt auch eine Komponentenauswahl, die den klassenüblichen Durchschnitt je nach Modell deutlich übertreffen kann.

Highlight der Access-Reihe ist das Cube Access WLS GTC SL 2x Team WLS. Mit Twin Mold Monocoque Carbon Rahmen, Manitou Minute, leichten Fulcrum Laufrädern und Shimano XT- Gruppe bleibt das Bike unter der 11 Kilo-Marke und ist damit auch den einen oder anderen Renneinsatz prädestiniert.

Cube Access WLS GTC SL 2x Team WLS

Und für diejenigen von Euch, die lieber vollgefedert unterwegs sind, hat Cube mit dem Sting 120 oder 140 den perfekten Untersatz parat: Für die Single Trail-Junkies hat Cube das Sting WLS 120 Pro entwickelt – ein echtes Trailbike, konsequent auf die Anforderungen von Frauen ausgelegt. Die Agile Ride Geometrie (ARG) und ein potentes Manitou Fahrwerk sorgen für jede Menge Fun, egal ob in technischen und verblockten Passagen oder auf epischen Flow-Trails.

CUBE Sting WLS 120 Pro

Das Cube Sting WLS 140 Race 27.5 bezeichnen die Bayern sogar ganz unbescheiden als „Königin der Berge“. Das ist schon ordentlich aufgetragen, aber gut – zumindest wurde das Tafelsilber rausgeholt und ordentlich poliert: Fox-Fahrwerk, Race Face 2x-Kurbel und Dropper Post, XT und SLX erweisen sich jedenfalls jeder All Mountain- Mission mehr als würdig.

Cube Sting WLS 140 Race

Halten wir fest:

Die 2017er WLS-Linie ist definitiv ein feiner Jahrgang. Die Cubies haben mal wieder viel Leidenschaft investiert und ein tolles, richtig umfangreiches Sortiment an Damen-  Mountainbikes für alle Ansprüche kreiert. Was sollen wir noch sagen? Wir wünschen Euch viel Spaß beim Shoppen…

Cube Editor 2017 – Urban Bike mit Riemenantrieb

Das neue Cube Editor 2017 kommt auf leisen Sohlen daher. Das ultraleichte Urban Bike glänzt mit Riemenantrieb und Alfine 11-Gang-Nabenschaltung. Das Editor ist nicht nur elegant und komfortabel, sondern richtig schön spritzig und agil in Antritt und Handling- genau richtig für die City!

Cube Editor 2017

Ab sofort könnt ihr das neue Cube Editor 2018 mit Riemen-Antriebssystem bei Fun Corner Probe fahren oder online im Fahrradshop kaufen. Und wenn Du Dir jetzt denkst: „Schönes Bike, aber wohin mit dem Einkauf?“ – kein Problem: Wie es sich für ein Urban Bike gehört, läßt sich das Editor ruckzuck mit Schutzblechen, Ständer, Gepäckträger und Rahmenschloss nachrüsten und kann damit für alle Gelegenheiten ausgestattet werden.

Vorteile eines Riemenantriebs?

Riemenantrieb

Der Fahrrad-Riemenantrieb arbeitet nahezu geräuschlos“. Außerdem ist das Riemen-Antriebssystem deutlich wartungsärmer, da keine Schmiermittel benötigt werden. Im Gegenzug bleibt auch die Hose schön sauber. Wenn das kein Argument ist …