Haibike FLYON 2019 – TQ Motor 120 Nm + 630Wh großen Akku

HAIBIKE präsentiert jedes Jahr zur Eurobike seine Ebike Neuheiten. Diesmal überraschte der Hersteller Publikum und Journalisten mit der neuen FLYON 2019 Serie. Ein neuer bärenstarker Antrieb mit 120 Nm, 630Wh Akku, neuem Display und vielem mehr.

Haibike FLYON 2019

Haibike angepasster TQ-Antrieb

Der starke TQ-Antrieb wurde speziell auf Haibike-Bedürfnisse angepasst. Der eigens für Haibike entwickelte Antrieb HPR 120S schafft stolze 120 Nm Drehmoment und eine Unterstützung bis zu 500%. Der entwickelte Antieb der Firma TQ ist damit der stärkste eBike Antrieb auf dem Markt. >> Zu den neuen Haibike Flyon Modelle

neuer Akku

SkidPlate + Akku entfernen – Bildquelle: Haibike

Die Haibike Flyon Serie bekommt außerdem einen neuen großen Akku aus dem Hause BMZ. Der 630 Wh starke Akku lässt sich durch das Entfernen der SkidPlate am Motor nach unten entnehmen. Ein neu vorgestelltes Schnelladegerät von Haibike mit unglaublichen 10A soll den Akku in einer Stunde zu 80% laden.

neues Display

Haibike Flyon Display

neues Display – Bildquelle: Haibike

Das neue Haibike-Display bietet neben dem Anpassen der Anzeige einige Fitnessfunktionen. Ein weiteres Feature ist die Farbveränderung des Displays je nach Unterstützungsstufe. Auch nett gemacht: Je höher die Geschwindigkeit, desto größer wird die Geschwindigkeitsanzeige dargestellt.

Ab sofort: In unseren Shop findet ihr die neuen Haibike Neuheiten 2019.

Euer Fun Corner Team

Trek Ebike Akku 2019

Trek E-MTB 2019 mit Removable Integrated Battery-System

Nachdem Cube letztes Jahr die InTube Akku von Bosch erstmalig in seinen E-Mountainbikes verbaute. Zieht Trek jetzt mit dem Removable Integrated Battery-System für die neuen E-MTB-Modelle 2019 nach. Wir stellen euch hier ein paar der neuen E-MTB Modelle von Trek mit dem neuen Integrierte Akku mal kurz vor.

Der neue e Bike-akku ist komplett im Rahmen integriert und lässt sich seitlich benutzerfreundlich entnehmen.  Auch bei der neuen Powerfly Serie von Trek kommt die neue Akku-Variante im Einsatz. Ob beim reguläre E-Hardtail Varainate oder das E-MTB Fully Powerfly LT 7 und LT 9, sind mit dem leicht zu entnehmenden Akku von Bosch verbaut worden.

Removable Integrated Battery-System

Die ersten E-MTB Modelle mit dem neuen Removable Integrated Battery-System, wie das Trek Powerfly 5 und Powerfly FS 7 stehen bei uns zur Probefahrt bereit.

Fazit: Ob sich die Trek Removable Integrated Battery Technologie durch setzt oder der Trend doch wieder zu den halb verbauten Akkus aufgrund des zusätzlichen Gewicht kommt? Wird sich im Frühjahr zeigen. Fragen zum neuen Akku System von Bosch, beantworten wir gerne.

Euer Fun Corner Team

Das Trek Checkpoint Gravelbike – Her mit dem Schotter!

Okay, okay: Trek hat sich Zeit gelassen mit der Präsentation seines ersten reinrassigen Gravelbikes. Wer sich als Gravel-Fan erster Stunde in den letzten Jahren auf eines der Bikes aus Wisconscin schwingen wollte, sah sich einer Flut möglicher Weggefährten gegenüber –  vom Endurancebike Domane über Crockett und Crossrip, ja sogar bis hin zum altgedienten 520er: Irgendwie alles ganz okay, aber auch nie so ganz das Wahre. Schluss damit: Das Trek Checkpoint ist da und soll die auch hierzulande stetig wachsende Schotter-Szene aufmischen. Aber was kann das Schätzchen und warum solltest Du Dir eines zulegen?

Trek Checkpoint

Ist es nicht schön??? Als Gravelbike konzipiert, macht das Checkpoint auch in urbaner Kulisse eine äußerst gute Figur. Das Tolle: Mit dem Chekpoint lässt Du jedes Ebike stehen und kannst locker im Verkehr mitschwimmen. Damit eignet sich das Bike auch hervorragend für den Weg zum Arbeitsplatz. Oder zum Picknick. Oder wohin Du willst…

Eines vorweg: So ein Gravel Bike ist eine super Sache! Warum? Darum: Vor einigen Jahren kam eine kleine Gruppe von Rennradfahrern aus dem mittleren Westen der USA auf die lustige Idee, ihre Rennen auf die landschaftlich reizvolleren und dort weit verbreiteten Schotterstraßen (Gravelroads) zu verlegen. Dies verlangte jedoch nicht nur nach enormer Leidensfähigkeit der Pedaleure, sondern brachte auch so manchen leichtgewichtigen Rennhobel schnell ans Limit. Jeder, der sich infolge leichter Orientierungsdefizite schon einmal mit 23er Reifen auf einem Feldweg wiederfand, weiß warum!

Gravelbiken erinnert ein bisschen an Mountainbiking in den neunziger Jahren. Man fuhr einfach mit dem Rad raus in die Natur und ließ sich überraschen. Diese ursprüngliche Freude am Biken und Entdecken macht Gravelbiken so be-sonders. Probier es doch mal aus!… Foto: Trek Bikes/USA

Also mussten neue Race-Bikes her, die trotz Racelenker eine entspanntere Geometrie als Crosser oder Rennräder bieten sollten.  Angesichts der schmoddrigen Pisten sollten auch noch breite Reifen und Scheibenbremsen dran, et voilá: das Gravelbike war geboren! Und mit Ihm eine Bikegattung, die dem geneigeten Piloten mit jeder Tour ein Grinsen ins Gesicht zaubert, das bis in die späten Abendstunden anhält. Denn mit einem Gravel-Bike bist Du fast so schnell in der Natur wie mit einem reinrassigen Racer. Wenn nun aber ein schöner, lichtdurchfluteter Waldweg von der Straße abzweigt, oder die leuchtende Sommerwiese am Firmament nur über einen verschwurbelten Feldweg zu erreichen ist, brauchst Du nicht mehr stumpf daran vorbeizuorgeln. Nö, Du biegst einfach ab und schon beginnt das Abenteuer. Da Du viel schneller unterwegs bist als auf einem Trekkingbike, schaffst Du am Nachmittag locker Deine 50 bis 80 Kilometer und kannst Dein Umland völlig neu entdecken. Toll, nicht? Und genau dafür ist das Checkpoint gemacht.

Gravelbike

Wenn’s sein muss, mutiert das Trek zum Packesel: Durch zahlreiche Befestigungsmöglichkeiten kannst Du Dein Checkpoint zu einem echten Freund für alle Fälle aufrüsten: Dann steht weder der großen Reise noch ausgiebigen Wintertouren etwas im Weg… Foto:Trek Bikes/USA

Damit Dir dabei nicht die Puste ausgeht, hat das Trek Checkpoint jede Menge Features an Bord, die Dir unterwegs das Leben leichter machen. Drei Flaschenhalter? Yes, Sir! Gepäckträger- Lowrider- und Schutzblechösen? Jawohl, Sir! Das Checkpoint empfiehlt sich damit als „One for All“ Bike für all Diejenigen, die in kurzer Zeit möglichst viel Landschaft jenseits der immer gleichen Pfade „inhalieren“ wollen und keine Lust darauf haben, sich von einem der hochgezüchteten Spezialisten auf dem Rennrad- und Mountainbikemarkt vorschreiben zu lassen, wohin die Reise heute geht.

Mitgedacht: Das horizontal verschiebbare Ausfallende am Trek Checkpoint emöglicht Dir, den Radstand und damit auch das Fahrverhalten nach individuellen Vorlieben einzustellen und das Bike sogar als Singlespeeder zu bewegen. Die Form der rechten Kettenstrebe ist der großen Reifenfreiheit trotz des kurzen Hinterbaus geschuldet. Der Lohn der Mühe: Das Chekpoint verpackt Schlappen bis zu 45mm Breite.  Das zur Steigerung des Sitzkomforts entwickelte Iso-Speed Gelenk bleibt leider den Carbon-Modellen vorbehalten.

Trek bietet das Checkpoint übrigens in verschiedenen Versionen an. Doch egal ob Du Dich für ein luxuriöses Chekpoint SL 6 oder SL 5 mit Carbonrahmen und Iso Speed Gelenk oder ein günstigeres Checkpoint ALR Modell mit Shimano 105er – oder Tiagra Komponenten entscheidest: Du triffst auf jeden Fall eine gute Wahl, denn Spaß machen sie alle! Verdammt viel Spaß…

Halten wir fest:

Du sucht einen Kumpel zum Pferdestehlen? Hier ist er! Das Trek Checkpoint begleitet Dich überall hin, ist für jeden Quatsch zu haben, zickt nicht rum, wenn es anstrengend wird und bringt Dich auch dann noch heile nach Hause, wenn Du Dich mal wieder absolut verfranzt hast. Insofern lautet die eigentliche Frage nicht, warum Du Dir eines zulegen solltest, sondern eher: Warum nicht???

Von Erik Neugebauer

 

Kleiner Fehler-große Wirkung: Was Du über die Reichweite von Ebikes wissen musst!

„Mein Kumpel schafft lässig hundert Kilometer mit dem gleichen Akku und bei mir ist nach fünfzig  Kilometern Schluss – da ist doch was kaputt!“ So ähnlich läuft das jeden Tag bei uns in der Werkstattannahme ab. Okay: Ebikes sind cool, aber gerade bei Ebike – Einsteigern folgt nach der ersten Euphorie über das neuerworbene Schätzchen  nicht selten Ernüchterung angesichts der Reichweite, plötzlich absterbender Motoren oder vorzeitig durchgenudelter Antriebe. „Das kann doch nicht sein!…“ tönt es dann häufig.  Aber, lieber Ebike Neuling, es kann! Und in der Regel liegt es nicht am Bike sondern am Fahrer, denn ebiken will gelernt sein. Also aufgepasst!

Als Moutainbiker weiß Jan: Auch ein Ebike will sorgsam behandelt werden. Gerade Neueinsteiger überfordern aber häufig ihren Untersatz, weil sie nie gelernt haben, schonend und effizient zu radeln.

Beginnen wir mit der Mutter aller Probleme: Gerade Ebike-Novizen bereitet nicht selten die geringe Reichweite des Akkus Kopfzerbrechen. Ein grundlegendes Problem dabei ist, dass nur wenige Ebiker vormals Radsportler waren, und dementsprechend nie gelernt haben, energieeffizient zu fahren. Kein Mountainbiker oder Rennradler käme freiwillig auf die Idee, sich mit einer Trittfrequenz von dreißig Umdrehungen pro Minute eine zwölfprozentige Steigung hochzuquälen. Dort wo bei jeder halbwegs erfahrene Radfahrer ein paar Gänge runterschalten würde, damit die Oberschenkel nicht mittelfristig kollabieren, machen es sich viele Ebiker bequem und hauen einfach den Turbo rein. Damit tun sie sich aber keinen Gefallen, denn der Motor verbraucht dann extrem viel Energie. Merke: Auch Elektromotoren tun sich  schwer, wenn sie viel Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen abliefern müssen.

Laurent weiß, wie es geht! Immer fleißig schalten und kurbeln. Dann fühlt sich auch Dein Ebike wohl und belohnt Dich mit großer Reichweite und geringem Verschleiß.

Manche Biker provozieren so in schöner Regelmäßigkeit den Überlastungsschutz des Motors, so das dann kurzfristig erstmal gar nichts mehr geht. Yamaha-Bikes belohnen sowas übrigens mit einem hübschen Fehlercode, der in der Werkstatt ausgelesen und gelöscht werden muss. Die erste Grundregel lautet also: Schalte fleißig um mit einer Trittfrequenz von 70-90 Umdrehungen pro Minute um Energie zu sparen und keine Kraft zu verschwenden. 

Damit schonst Du natürlich nicht nur Deine Energieressourcen sondern auch den Antriebstrang. Klar: Ein größeres Ritzel verschleißt langsamer als ein kleines, da die Kraft besser verteilt wird. Und je mehr Ritzel beansprucht werden, umso länger hält die Kassette. Das ist eigentlich selbsterklärend. Gerade bei Ebikern sieht man aber häufig das Gegenteil, nämlich eine in weiten Teilen neuwertige Kassette, die vorzeitig getauscht werden muss, weil der Biker nur in den oberen Gängen unterwegs ist und die beiden kleinsten Ritzel komplett durchgelutscht hat. 

Vielen Ebikern ist der regelmäßige Reichweitenvergleich ein steter Quell der Freude. Dumm nur, wenn der Kumpel mit seinem kleinen 400er Akku immer weiter kommt als Du. Aber keine Panik: Das ist nur Physik….

Jetzt rührst Du schon fleißig im Getriebe und Dein Kumpel kommt trotzdem immer noch weiter als Du? Kein Problem- beachte einfach Regel Nummer Zwei: Dein Ebike ist kein Auto- also mach Dich locker und hör´auf, zu vergleichen! Vielleicht ist Dein Kumpel einfach etwas kleiner, leichter, geschickter oder flowiger unterwegs als Du und all diese kleinen Unterschiede fallen natürlich beim Ebike viel stärker ins Gewicht als beim Auto. Nehmen wir zum Beipiel das Gewicht: Beim einem 1800 kg schweren Auto beträgt der Gewichtsanteil eines 75kg schweren Fahrers an der gesamten Fuhre gerade mal vier Prozent. Bei einem Ebike macht derselbe Fahrer hingegen 75% des Gesamtgewichtes aus. Zehn Kilogramm mehr oder weniger auf den Rippen schlagen bei dieser Relation natürlich deutlich stärker ins Kontor. Darüber hinaus ist beim Auto die Fahrersilouette vollkommen egal, beim Biken hingegen können schon moderate Unterschiede bei Größe und Kleidung den Luftwiderstand – und damit auch den Stromverbrauch- stark beeinflussen.

Lukas und Jan fahren beide effizient. Doch schon vergleichsweise geringe Gewichts- und Größenunterschiede können die jeweilige Reichweite maßgeblich beinflussen. Deshalb gilt: Locker bleiben, Spaß haben und nebenbei ein bisschen Sport machen! Denn der hauptentscheidende Faktor für die Reichweite ist die Kondition des Piloten!

Kommen wir zu Regel Nummer Drei: Streng´Dich an und mach Sport! Im Ernst: Ebikes sind eine tolle Sache, aber es sind immer noch Sportgeräte und keine Mofas. Natürlich kannst Du Dir auch ans Ebike einen Handwagen basteln, um Deine Oettinger-Kiste stilecht zum Schrebergarten zu chauffieren, das war´s dann aber auch schon mit den Gemeinsamkeiten. Mofa fahren ist wie Chips im Jogginganzug auf dem Sofa in Dich reinzustopfen, Fahrradfahren ist richtig betrieben ein hervorragendes und vor allem cooles Herzkreislauf- und Ganzkörpertraining. Also hock`nicht faul auf Deinem Ebike, wie die Jungs, die den Motor die ganze Arbeit machen lassen und hinterher darüber jammern, das der Akku wieder so schnell aufgegeben hat. Betrachte lieber jede Fahrt als Trainingsintervall, denn kein Drehmoment- und Reichweitengepose ersetzt den Endorphinschub und das Gefühl das sich einstellt, wenn Du schrittweise immer fitter wirst und schließlich die Steigung, die Du vor einigen Wochen noch mit Hängen und Würgen hochgekeucht bist, locker aus eigener Kraft im Wiegetritt hochfliegst. DAS ist Radfahren!!!

Von Erik Neugebauer

 

 

 

 

 

Rotwild 2018 – Evolution auf ganzer Linie

Die Zeichen stehen auf Attacke: Mit dem 2015 vorgestellten Brose Antriebssystem war Rotwild Vorreiter bei der Systemintegration von Ebike-Antrieben. Doch mittlerweile hat die Konkurrenz, allen voran Bosch und Shimano, kräftig aufgeholt. Zeit für die Hessen, einen Schritt weiterzugehen und das technische Niveau erneut kräftig anzuheben. Denn Rotwild ist alles- nur nicht mittelmäßig. Lassen wir uns überraschen…

Auch wenn die Bikes der Dieburger schon immer schick waren, spendierten sie der 2018er Kollektion ein neues Artwork und diverse Innovationen, die den Fahrspaß der solventen Kundschaft deutlich steigern dürfte. Was bleibt, ist der technische Look und die Detailverliebtheit, mit der die Jungs zu Werke gehen. Was für ein Steuerrohr…

Ganz klar: Die Entwicklung des Pedelec-Sektors schreitet mit Riesenschritten voran. Eine eigene Ebike Linie gehört mittlerweile ins Portfolio jedes namhaften Herstellers, schon allein um der Verschiebung der Marktanteile Rechnung zu tragen. Machen wir uns nichts vor: Das E-Bike wird immer populärer und über kurz oder lang werden gerade im hochpreisigen Segment immer mehr klassische City- Trekking- und Mountainbikes zugunsten Ihrer elektrischen Pendants aus den Verkaufsräumen verschwinden. Gerade kleinere Premium-Hersteller wie Rotwild stehen hier unter Druck: Einerseits erwartet die Kundschaft Spitzentechnologie und progressive, wenn nicht gar avantgardistische Detaillösungen. Andererseits besteht bei technologischen Lösungen jenseits des Mainstreams immer das Risiko, von der Konkurrenz links und rechts überholt zu werden.

Ein echtes Kraftpaket, das RX+ Trail Ultra. Das „X „steht übrigens für All Mountain, wohingegen die Race- Modelle am „R“ und die Endurobikes am… na, ratet mal!.. zu erkennen sind.

Es war also höchste Eisenbahn, die Karten neu zu mischen. Und was soll man sagen? Die Dieburger haben in der neuen Saison ein hervorragendes Blatt in der Hand. Da wären zum Beispiel die neuen Drive-T und Drive-S Motoren, die das Spitzendrehmoment von 90 NM nun über ein deutlich breiteres Drehzahlband zur Verfügung stellen. Eine gleichmäßigere Leistungsentfaltung und besseres Temperaturmanagement sollen ebenfalls realisiert worden sein. Auch in Sachen Connectivity ist Rotwild mit dem neuen Marquardt – Display voll dabei:

Schöne neue Welt: Das Marquart-Remote Display verfügt über eine USB-Schnittstelle und kann bei installierter App via Bluetooth LE mit dem Smartphone  kommunizieren.  Einziger Kritikpunkt: Die Ergonomie der Tasten ist aus unserer Sicht noch verbesserungswürdig.

Neuer Akku von Rotwild:

Größter und augenfälligster Trumpf gegenüber der Konkurrenz dürfte aber der in den Ultra- und Pro- Versionen verbaute 660 WH-Akku sein, der nun auch leicht auszubauen ist. Damit dürfte einer der Hauptkritikpunkte der Kundschaft vom Tisch sein. Schließlich kann sich nicht Jeder sein Bike zum Laden und Überwintern ins warme Kämmerlein stellen, Nur die günstige Ausstattungslinie „Core“ wird weiterhin ausschließlich mit dem fest verbauten 518 WH-Akku erhältlich sein.

Soviel Power will verpackt sein! Das wuchtige Unterrohr lässt die enorme Kapazität des Akkus auf den ersten Blick erahnen. Unterhalb der Beschriftung ist der Sicherungsbolzen zu erkennen, der sich rasch mit einem Inbusschlüssel lösen lässt. Die Batterie läßt sich anschließend einfach entnehmen.

Um festzustellen, wie sich die neuen Bikes fahren, haben wir uns gleich das R.X Trail Ultra 27.5 geschnappt und eine Runde um den Block gedreht. Eines fiel dabei sofort auf: Der Antrieb läuft sehr, sehr smoth und liefert selbst in der stärksten Unterstützungsstufe ein recht authentisches Fahrgefühl. Die homogene Leistungsentfaltung macht die Tatsache, auf einem E-MTB zu sitzen, fast vergessen – sieht man einmal davon ab, dass Anstiege nun doch arg leicht zu bewältigen sind. Der Motor schiebt zwar sanft, aber mit Nachdruck an und liefert die Kraft so kontrolliert an das Pedal, dass das Pedalieren zum Quell steter Freude wird. Keine Frage: Dieser Nobelhobel macht wirklich Spaß! Gut gemacht, Jungs!…

Rotwild-E-MTB 2018

Fassen wir zusammen:

Die 2018er Rotwild – Ebikes sind definitiv heiße Eisen. Die hessische Edelmanufaktur belegt eindrucksvoll,  dass auch kleinere Hersteller eine Vorreiterrolle im Ebike-Segment übernehmen können. Rotwild setzt seit jeder auf extraordinäres Design und eigenständige technische Lösungen mit hohem qualitativen Anspruch. Und genau diese Philosophie schlägt sich offensichtlich auch in der neuen Modellpalette nieder.  Getreu dem firmeneigenen Motto: „Nur wer zielstrebig und mutig ist, wird auch erfolgreich sein… “ In diesem Sinne: Viel Erfolg!

Von Tim Whitmore und Erik Neugebauer

Fahrradstasse

Fahrrad Verkehrsschilder – Sicher durch den Straßenverkehr

Der Gesetzgeber hat in den letzten Jahren Einiges getan, um mehr Radler auf die Straßen zu bringen. Nicht nur, das viele Einbahnstraßen mit dem Fahrrad im häufiger auch  in Gegenrichtung passiert werden dürfen, auch Fahrradstraßen und Radschnellwege für Pendler sind im Kommen. Die Konseqenz: In vielen Innenstädten bist Du mit dem Rad mittlerweile genauso schnell am Ziel wie mit dem Auto- nicht selten sogar deutlich zügiger, weil Du Dir die lästige Parkplatzsuche sparen kannst. Damit Du dabei sicher ankommst, haben wir hier nochmal die wichtigsten Verkehrschilder zusammengestellt.

Fahrrad Zusatzschild

Frahrrad Frei SchildDieses Fahrrad Zusatzschild bedeutet, dass Radfahrer als Ausnahme trotzdem die Straße befahren dürfen. Zusatzschilder können bei fast allen Verkehrschildern zusätzlich angebracht sein.

Dieses  Zusatzschild bedeutet, dass Fahrradfahrer in einer Einbahnstraße entgegen den Verkehr fahren dürfen. Diese Zusatzschilder befinden sich oftmals mehrfach auf einer Strasse.

Fahrradstraße

fahrradstrasseNeu im Straßenverkehr sind die Fahrradstraßen, hier dürfen Radfahrer die gesamte Fahrbahn nutzen. Wenn dieses Schild durchgestrichen ist, bedeutet es das Ende der Fahrradstraße.

Als Fahrradstraße wird eine Straße bezeichnet, die vorrangig für den Radverkehr vorgesehen ist. Dies wurde 1997 durch die Fahrrad-Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) festgelegt.

Fahrrad / Fusgänger Sonderwege

Fahrrad / Fusgänger SonderwegeHier dürfen sowohl Fußgänger als auch Radfahrer den gleichen Weg nutzen. Damit es hier nicht zu blöden Unfällen kommt ist natürlich Vorsicht geboten!

Gerade auf Wegen mit Fußgängern ist es wichtig, dass an eurem Fahrrad Lampe, Bremsen und Klingel funktionieren.

Ein andere  Varinate des blaues, runden Schildes mit den Symbolen  Radfahrer und Fußgänger, durch eine Senkrechte getrennt, weist die Verkehrsteilnehmer, welche Wegesseite von wen genutzt werden muss!

Verbot für Radfahrer

Das Verbotschild für Radfahrer wird oft in verkehrsberuhigten von Fußgängern genutzten Bereichen und auf Gehwegen eingesetzt. Die Radfahrverbote sollen zur Verringerung von Unfallgefahren dienen.

Ein Radfahrverbot kann aber auch ausgewiesen werden, wenn der Weg mit einem Fahrrad.

Diese Verkehrsschilder sollten Sie als Radfahrer kennen, wir hoffen die kleine Aufrischung hat geholfen.

Die HAIBIKE Neuheiten für 2018 – ein kleiner Einblick

HAIBIKE präsentiert pünktlich zur Eurobike seine Ebike Neuheiten 2018. Wir sagen Euch, was sich zum neuen Modelljahr getan hat und warum der Ebike-Pionier auch 2018 wieder Maßstäbe setzen wird.

Seit Beginn der Ebike – Ära ist Haibike in den Bereichen Entwicklung und Design ganz vorne mit dabei und nicht umsonst seit einigen Jahren Marktführer im Segment sportiver Ebikes.  Auch 2018 feuern die Bayern wieder aus allen Rohren. Nehmen wir zum Beispiel die E-Mountainbikes der XDURO und SDURO Reihe, die jetzt je nach Einsatzzweck völlig unabhängig vom jeweiligen Antriebsystem auf  den Namen X- oder S- Duro hören können. Doch dazu kommen wir noch….

E-MTB mit integriertem Akku im Unterrohr

Ein weiteres Highlight bei den Top E-MTB Neuheiten ist der geschickt im Unterrohr versteckte Akku. Die Haibike E-Mountainbike Modelle mit dem neu entwickelten Bosch PowerTube-Akku sind nicht nur optisch superlecker, sondern bieten die Möglichkeit, Schloss, Trinkflaschenhalter oder – je nach Modell- sogar einen zweiten Akku zu montieren.

Haibike Akku 2018

Spätestens mit dem Dual-Battery-System steht dann auch richtig langen und anspruchsvollen Touren nichts mehr im Weg!

Neue Namensgebung bei Haibike

Haibike hat für 2018 eine neue Namensgebung eingeführt. Bislang klassifizierten die Modellreihen SDURO und XDURO die unterschiedlichen Antriebssysteme von Yahama und Bosch. In Zukunft steht der Name XDURO für Bikes mit modernen, sportlichen Rahmengeometrien wobei SDURO- Modelle eher klassisch und komfortabel geschnitten sind. Der Antrieb selbst ist für die Namensgebung nicht mehr relevant- da sind wir doch mal gespannt…!

Guck mal- hier sind weitere Haibike 2018 Ebike Modelle:

Haibike 2018 Haibike E-MTB 2018

Haibike SDURO 2018 Haibike Ebike Neuheiten 2018

Wenn Ihr neugierig geworden seid, schaut doch mal rein. Alle E-MTB`s von Haibike für 2018 sind ab sofort im Onlineshop zu finden. Und wenn Ihr Fragen habt, meldet Euch einfach!

Euer Fun Corner Team.

Bosch Nyon Display Umrüstung – eine Anleitung

Du möchtest an Deinem E-Bike ein Bosch Nyon Display nachrüsten? Mach das – die Montage ist kein Hexenwerk. Du mußt nicht mal die Motorkabel tauschen. Es muß lediglich ein neuer Contoller an die Displayhalterung montiert werden. Und das geht mit unserer Mini- Anleitung ruckzuck…

Bosch Nyon Display Umrüstung

Das Bosch Nyon 8GB Nachrüst-Kit kann ne ganze Menge- das Schätzchen ist Navigationgerät, Fitness- und Fahrradcomputer in Personalunion- da lohnt das Upgrade allemal!

Fangen wir einfach mal an. Zunächst brauchst du einen 3 mm Innensechskantschlüssel, um den Remoteschalter zu lösen. Die vier Befestigungsschrauben auf der Unterseite der Displayhalterung löst du ebenfalls mit einem 3 mm Innensechskant.

Bosch Nyon Remote Umbau Anleitung

Auf der Rückseite der Displayhalterung findest Du den Anschluß für das Remotekabel. Dieser ist mit vier kleinen Kreuzschlitzschrauben gesichert. Nachdem Du diese gelöst hast, brauchst Du nur noch den Nyon Remoteschalter anzuschließen.

Bosch Nyon Display Anleitung

Und nun gibt´s eine Freifahrt rückwärts: Jetzt musst Du nur noch den Nyon Remotehebel montieren und das Kabel am Remoteanschluss befestigen. Anschließend befestigst Du die Displayhalterung (die Schrauben dabei bitte nicht zu fest anziehen) und fertig ist die Laube.

Viel Spaß mit Deinem neuen Bosch All-in-One-Bordcomputer Nyon …

Bosch All-in-One-Bordcomputer Nyon

Beachte bitte: Um die Umrüstung ohne Komplikationen machen zu können, muss die Software des eBike sowie die des Bosch Nyon auf dem aktuellen Stand sein. Das Nyon Software Update kannst Du einfach Zuhause am Rechner durchführen.